Wo kommen all die Wohnwagen her?

 25. April 2016   Judith

Die meisten Besucher von mietcaravan.com sind auf der Suche nach einem komplett eingerichteten Zelt oder Mobilheim. Es gibt allerdings auch viele, die ihre eigene Campingausstattung schon haben und mit Hilfe dieser Seite noch den richtigen Campingplatz finden und reservieren wollen. Das ist über unsere speziell für Stehplätze eingerichtete Rubrik möglich. Und für diejenigen, die mit Wohnwagen und –mobil unterwegs sind, haben wir einen kleinen Erlebnisbericht aus einer deutschen Kleinstadtstraße…

Himmelfahrt, Pfingsten … es ist beinah soweit. Und mit den herannahenden langen Wochenenden und Ferien, vermehrt sich auch die Anzahl der Wohnwagen oder –mobile vor den Türen der Deutschen. Um herauszufinden, welche Vorbereitungen nun getroffen werden müssen, habe ich mich einmal mit unserem Nachbarn Erwin, einem rüstigen Pensionär, der von April bis Oktober in regelmäßigen Abständen auf den Campingplätzen Europas zu finden ist, unterhalten.

mit Wohnwagen und -mobil unterwegs



Erst einmal van außen sauber machen!

Zuallererst muss der Wohnwagen natürlich von außen gewaschen werden. Ich wusste, dass Erwin sein zweites Zuhause im Winter in einem speziellen Unterstand parkt. Was ich nicht wusste, dass das Ding nach den paar Monaten im Unterstand verstaubt zurückkommt! Man beginne also erst mit Staubputzen. Mein Nachbar meint, dass das noch nichts ist im Vergleich zu einem draußen stehenden Wohnwagen. Dieser hätte nämlich viel mehr Probleme mit hartnäckigem Dreck und Grünspan. Anschließend widmet Erwin sich dem Wassertank und den Leitungen, die auch vor der Wieder-Ingebrauchnahme gesäubert werden müssen. Ratsam sei in diesem Zusammenhang auch, die Dichtungsgummis der Fenster, Türen und Luken zu kontrollieren und eventuell mit Silikonspray dem Austrocknen dieser zuvorzukommen. Außerdem schmiert er die Scharniere, füllt seinen Vorrat an Sicherungen auf und kontrolliert den Boiler und die Gasleitungen.

Handarbeit oder in der Waschstraße, das ist hier die Frage...

Zum Glück hat mein Nachbar Erwin viel Zeit, um alles selbst zu machen. Ein Stück weiter die Straße runter, wohnt eine junge Familie, die hierfür keine Zeit hat. Sie bringen ihren Wohnwagen immer in eine für Wohnmobile und – wagen eingerichtete Waschstraße. Das kostet dann natürlich ein wenig, ist aber weniger stressig und zeitraubend. Und noch etwas: Sie haben die Garantie, dass hier dann ausschließlich Putzmittel benutzt werden, die für das Säubern von Wohnwagen und -mobilen geeignet sind. Aggressive Mittel und zu harte Bürsten schaden nämlich den Fenstern und dem Lack. Als ich meinem Nachbarn Erwin vorschlage, einen Hochdruckreiniger zu benutzen, bekommt der beinah einen Herzinfarkt. Er erklärt mir, dass hiermit möglicherweise Logos, Dichtungen und Gitter beschädigt werden können. Also: Nie den Wasserstrahl direkt auf Dichtungen und Gitter richten.

Was ist eigentlich der Vorteil des Waschens?

Erwin erklärt mir, dass die Wäsche, wie beim Auto, dazu dient, den Lack zu Schützen. Aluminium- oder Kunststoffwände kann man sehr einfach abwaschen und einer harten Wäsche unterziehen. Wenn es sich um ein Modell mit Strukturprägung an der Außenseite, zum Beispiel einem Rautenmuster oder Hammerschlag, handelt, dann ist eine Handwäsche besser geeignet. Diese muss man mehrmals pro Jahr anwenden, da eine Handwäsche nicht so lange vorhält.


Rollenverteilung: Mann draußen, Frau drinnen

Ehe es mit dem Reinigen des Innenraums weitergeht, ruft Erwin seine Hildegard zur Hilfe. Sie holt die Kissen und Gardinen aus dem Wagen und wäscht diese. Der Kühlschrank wird gereinigt und drinnen wird alles ordentlich geschrubbt, gestaubsaugt und geputzt. Nach dem Frühjahrsputz ist der Wagen klar für den Start in die neue Saison.


Immer sicher unterwegs!

Um sicher zu sein, dass der Wagen einwandfrei läuft, bringen Erwin und Hildegard ihren Wohnwagen im Herbst zum Händler, um diesen vor der Winterpause auf Herz und Nieren testen zu lassen. Warum im Herbst? Weil es Frühjahr oftmals zu voll ist. Nach dem Testen des Wohnwagens bekommt man ein Kontrollprotokoll und einen Sticker, der angibt, dass es nichts zu beanstanden gibt. Erwin macht das jährlich. Die junge Familie in meiner Straße nicht unbedingt, aber wichtig ist ihnen vor allem der Reifendruck, die Batterie und das Licht. Diese Dinge lassen sie sehr wohl vor dem Urlaub überprüfen.

Und wie sieht es mit Ihnen aus? Haben Sie auch einen eigenen Wohnwagen oder ein eigenes Wohnmobil? Dann ist es höchste Zeit: Auf die Putztücher, fertig, los! Die Campingsaison ist eröffnet!



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